Ernährung

Himmel und Erde – Schulprojekt

Jahrtausende lang war die Ernährung eine Notwendigkeit für den Menschen. Wer nicht ausreichend zu essen hatte, konnte nicht überleben. Mit der Zunahme des Wohlstandes und der Industrialisierung der Landwirtschaft, hat sich das in unseren Breiten für den überwiegenden Teil der Bevölkerung jedoch stark verändert: Nahrung ist in ausreichendem Maße vorhanden – Nahrung wird von dem einzelnen Menschen kaum noch selber produziert.

Hinzu kommt, dass das was im eigenen Land nicht wächst, über weite Wege herangeschafft wird. Das hat seinen Preis. Inzwischen konsumieren die Industrienationen mehr, als Umwelt und Gesundheit verkraften können. Weil immer mehr und immer intensiver produziert wird, leiden Ressourcen wie Wasser und Boden und geraten vielerorts an ihre Grenzen.

Das Projekt Himmel und Erde will einen Anstoß zu nachhaltigem Konsum- und Ernährungsverhalten liefern, in dem die Wertigkeit von Lebensmitteln am Beispiel der Kartoffel und/oder des Apfels verdeutlicht wird.

. Landwirtschaft hautnah

Beim Kartoffelprojekt geht es für eine Schulklasse auf den Acker. Hier wird selbst erlebt was es bedeutet eine Kartoffel zu setzen, die Pflanze zu pflegen, die Kartoffel zu ernten und natürlich das produzierte Gut zu verzehren.

 

 

 

 

Das Apfelprojekt vermittelt den Schülern dann wie Äpfel wachsen, woher sie kommen und welche Vielfalt es gibt. So werden Themenfelder wie  Blüte und Biene über die Apfelblüten-Honigernte hin zur Apfelernte behandelt.

 

 

 

 

Wo kommt mein Essen her?

Für Kinder, die in der heutigen Zeit damit aufwachsen, dass alles im Überfluss zu jeder Jahreszeit in Supermärkten verfügbar ist, ist es wichtig bewusst zu machen, wie viel Zeit und Arbeit in jedem Nahrungsmittel steckt. Dadurch hat jedes Produkt auch einen viel höheren Wert hat als man ihm oft durch die schnelle Beschaffung in den Läden beimisst.

Nachhaltigkeitsaspekt

Unser Konsumverhalten der letzten Jahrzehnte hat dazu geführt, dass die Produktion von Lebensmitteln sich immer mehr zentralisiert hat, riesige Mengen produziert werden und die produzierten Güter teilweise auf dem anderen Ende des Globus erst konsumiert werden. Das allerdings schadet dem Klima erheblich und macht laut Agrarbericht allein fast 40% aller menschgemachten CO² Emissionen aus. Es ist dadurch wichtig wieder das Augenmerk auf regionale und saisonale Produkte zu legen und dies versuchen wir auch mit diesem Projekt zu vermitteln.

Was wir machen

Das Projekt kann sowohl mit einzelnen Klassen als auch mit ganzen Schulen durchgeführt werden. Die Aktionen laufen von April bis September/Oktober.

Sehen Sie hierzu auch https://www.ubz-wuemme.de/kartoffelprojekt-mit-der-schule-am-grafel/

https://www.ubz-wuemme.de/kartoffelpflege/

https://www.ubz-wuemme.de/kartoffeln-roden-projekt-himmel-und-erde-findet-jahresabschluss/

https://www.ubz-wuemme.de/auf-dem-kartoffelmarkt/

https://www.ubz-wuemme.de/wo-die-aepfel-herkommen/

 

Aus einem Land namens Goiás. Was weiß die Milch vom Gras?


Welche „Qualität“ hat unsere Nahrung. Wo kommt sie her? Welche Beziehung haben wir zu Tieren? Was kaufen wir ein? Umweltpädagogische Bausteine beleuchten die Themen Ernährung, Landwirtschaft und Konsumkultur aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Praxis kann bei einem Besuch auf
einem Bio-Bauernhof oder bei einer alternativen Hafenrundfahrt in Hamburg erlebt werden.

Huhn und Ei – Ei und Huhn

Wie entwickelt sich ein Ei im Huhn? Wie stark ist die Eierschale? Gibt es verschiedene Hühner und wo kommen die eigentlich her?
Baustein 1: In einer Eierwerkstatt können diese und viele weitere Fragen (zur Lebensweise der Hühner, aber auch zu Eiern als Lebensmittel) in verschiedenen Stationen erforscht werden.
Baustein 2: Besuch auf einem Bio-Bauernhof bei den Hühnern

JaninaKüken

Ostfriesenpalme mit Ochsenherz – Kochen ohne Kompromisse

Regionale Kochkultur-Werkstatt für Schülergruppen ab 6 Jahre Zubereitung eines kleinen Menüs und Warenkunde – die örtlichen Möglichkeiten zum Kochen müssen vorab geklärt werden.

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